»Jung. Sicher. Mobil. – Mach mit.«

Zahlen lügen nicht

Siebeneinhalb Prozent unserer Bevölkerung gehören zu der Gruppe der so genannten jungen Autofahrer. Sie erbringen rund zehn Prozent der Fahrleistungen auf unseren Straßen, wie kluge Statistiker errechnet haben. Leider verursachen sie aber auch mehr als ein Drittel der Verkehrsunfälle, bei denen Menschen getötet oder schwer verletzt werden.

Diese Zahl ist viel zu hoch, da sind wir uns wohl alle einig!

- - Neben der fehlenden Fahrpraxis und der höheren Risikobereitschaft im Straßenverkehr (Ist doch so, oder?) ist es vor allem der Zustand der fahrbaren Untersätze, der für die hohe Zahl der Unfälle und deren Folgen sorgt.

Die wenigsten jungen Verkehrsteilnehmer können sich ein neues Auto oder Zweirad leisten. Also wird man sich nach Gebrauchtem umsehen. Klar, dass hier nicht der Airbagvorhang rundum installiert ist und der topmoderne Bremsassistent in kritischen Situationen eingreift. Dazu kommt der Verschleiß, dem ältere Fahrzeuge nun einmal ausgesetzt sind. Und dann gibt’s ja da auch noch die Bastler und Schrauber, die ihr Fahrzeug noch einen Zacken schärfer machen wollen!

Klare Sache also: Technische Gründe für Verkehrsunfälle sind bei jungen Fahrern öfter vorzufinden.

Und was will JUNG. SICHER. MOBIL.?

Das ist schnell erzählt! Die Initiative will, dass junge Menschen in der Zukunft mit sichereren Fahrzeugen unterwegs sind. JUNG. SICHER. MOBIL. will ins Gespräch kommen mit den jungen Verkehrsteilnehmern, will Aufmerksamkeit wecken für die Gefahren technischer Probleme, Änderungen und Mängel am Auto oder Zweirad und will vor allem praktische Hilfe anbieten!

Starke Partner helfen jungen Verkehrsteilnehmern

Starke Partner haben sich, unter der Schirmherrschaft des Ministers für Wirtschaft und Wissenschaft, zusammengeschlossen und wollen gemeinsam für mehr Sicherheit der jungen Auto- und Zweiradfahrer sorgen.
Die Fahrschulen werden mit den Fahrschülerinnen und Fahrschülern Gespräche führen und informieren zum Thema technische Sicherheit des fahrbaren Untersatzes. Die Polizei, Fahrlehrerverbände und der ADAC werden in den Berufsschulen JUNG. SICHER. MOBIL. vorstellen, im Rahmen ihres Projektes »Gemeinschaftsinitiative Verkehrssicherheit jetzt«.

Projektpartner

  • Überwachungsorganisationen DEKRA, GTÜ, KÜS, TÜV
  • ADAC
  • Landesverband der Fahrlehrer Saar
  • Interessenverband Deutscher Fahrlehrer Süd
  • Landesverkehrswacht Saar
  • Saarländischer Kraftfahrzeug-Verband
  • Zweiradmechaniker-Innung
  • Polizei
  • Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft

Sicherheitscheck garantiert gratis » Chance nutzen!

Es ist tatsächlich so: Die Kfz-Überwachungsorganisationen DEKRA, GTÜ, KÜS und TÜV bieten jungen Fahrerinnen und Fahrern aus dem Saarland, im Alter bis 25 Jahre, in ihren Prüfstellen im Saarland einen kostenlosen Sicherheitscheck an, für Zweiräder und Autos. Vergleichen kann man das mit einer Hauptuntersuchung, man erfährt also wirklich etwas über den Zustand seines Gefährts. Der Wert dieser Prüfung liegt bei 50 Euro. Ein Bericht über die »Problemzonen« des eigenen fahrbaren Untersatzes bekommt der junge Verkehrsteilnehmer in die Hand, er weiß dann genau wo die »Problemzonen« seines Fahrzeuges liegen. Die Prüfingenieure geben auch gerne im Gespräch Auskunft.

Also Leute, kein erhobener Zeigefinger, sondern konkrete Hilfe für Eure Sicherheit!

Satte Rabatte bei der Reparatur

Viele Betriebe des saarländischen Kraftfahrzeugverbandes und der Zweiradmechaniker-Innung gewähren den jungen Fahrerinnen und Fahrern Vorzugspreise auf Teile und/oder Lohn wenn sie zur Reparatur festgestellter Sicherheitsmängel mit ihren Fahrzeugen in ihren Betrieb kommen.

Alle teilnehmenden Betriebe finden Sie hier auf der Homepage, im Bereich Service.

JUNG. SICHER. MOBIL. – für die Sicherheit junger Fahrerinnen und Fahrer auf den saarländischen Straßen.

Podcast

Die Landespolizeidirektion des Saarlandes in Zusammenarbeit mit der Landesmedienanstalt bieten im Internet Podcast-Beiträge zu verschiedenen Themen an – unter anderem auch einen Titel "Junge Fahrer (MP3, ca. 2 MB)".

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